„Bauer Willi“: Vom Wutbriefschreiber zum Buchautor

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Sauerei - Bauer Willis BuchDer Leserbrief „Lieber Verbraucher“, den Dr. Willi Kremer-Schillings alias Bauer Willi im Januar 2015 verfasste, hat mit dem Buch „Sauerei“ nun eine umfangreiche Abrundung bekommen.

Bauer Willi erzählt aus seiner eigenen Biografie und von seinem Hof, und er zeigt dabei dem Leser, was sich in den vergangenen Jahrzehnten in der Landwirtschaft verändert hat. Denn der Fortschritt in dieser Branche wird von vielen Menschen immer noch ausgeblendet, während man gleichzeitig über neue Smartphones begeistert ist. Mehr

Die Geschichte von der Bauernfamilie mit den drei Kindern – eine Fortsetzungsgeschichte

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Kürzlich erfuhr ich, dass bei zwei Bauernhöfen die Kinder sich entschieden haben, die Betriebe der Eltern nicht mehr zu übernehmen und andere Berufe ergreifen wollen. Dies wundert mich nicht. Hier eine fiktive Geschichte, warum immer mehr Höfe in Zukunft verschwinden werden. Sie kann gerne mit Ihren Leserkommentaren fortgesetzt werden:

Es war einmal ein Bauer und eine Bäuerin, die hatten drei Kinder, und sie arbeiteten viele Jahre zusammen auf ihrem Bauernhof. Als die Zeit gekommen war, den Betrieb an ihre Kinder zu übergeben, so teilten sie ihren Betrieb und vermachten ihrem Sohn die eine Hälfte der Äcker, Wiesen und seiner Tiere und der jüngsten Tochter die andere Hälfte. Die ältere Tochter aber wollte etwas anderes lernen. Sie erhielt statt einen Anteil am Betrieb Geld.  Mehr

Gebrauchsinformationen zum Buch: „Don’t Go Veggie“

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Don't Go VeggieDieses Buch verdient eine Rezension in Form eines „Beipackzettels“ für ein Medikament. Denn es kann eine ähnliche Wirkung haben.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit dem Lesen dieses Buches beginnen.

1. Was ist „Don’t Go Veggie“ und wofür wird es angewendet?
Mit dem Buch „Don’t Go Veggie“ stellen die Autoren Udo Pollmer, Georg Keckl und Klaus Alfs in 75 Kapiteln „Fakten zum vegetarischen Wahn“ vor. Sie rechnen nach, ob tatsächlich 16 Kilogramm Getreide oder 15.000 Liter Wasser für für 1 Kilogramm Rindfleisch notwendig sein können, wie überall behauptet. Mehr

„Wir haben es satt!“ vs. „Wir machen euch satt!“

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Ob es wirklich ein „vs. – gegenüber“ ist? Gerechte Preise wollten Landwirte auf beiden Demos.

Adi's Agro-Blog

Berlin3Alle Jahre wieder: Dieser Tage steht in Berlin die Grüne Woche auf dem Programm, heuer schon zum 80. Mal. Fast schon ähnlich traditionell ist die Demonstration „Wir haben es satt“, die am vergangenen Samstag ihrerseits das Fünfjährige feiern konnte.

Berlin5Wie in allen Lebensbereichen der aufgeklärten kapitalistischen Gesellschaften ist auch im Demonstrationsbereich Wachstum wichtig. Deshalb schätzten die Organisatoren, eine bunte Koalition von Bioverbänden, Tierschützern, Umweltschutzorganisationen und Freihandelsgegnern die Teilnehmerzahl grosszügig auf 50’000.

Berlin4Das mag etwas hoch gegriffen sein, aber es war nichtsdestotrotz eindrücklich zu sehen, wie viele Leute „es“ satt haben. Das Neutrum steht in erster Linie die Agrarindustrie und daraus primär die Massentierhaltung, die in letzter Zeit in Deutschland arg unter Druck geraten ist. Zur Mobilisierung beigetragen haben neben dem üblichen Grundrauschen von Tierschutzprotesten diverse Skandale (von denen mit Neuland einer auch ein IP-Label betraf), eine etwas gar marktschreierische Artikelserie in der „Zeit“ über multiresistente Keime („Die Rache aus dem Stall“) und das Tierhaltungsverbot gegen den skrupellosen Grossmäster Adrianus Straathof…

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Agrardemos satt

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Zum Start der Grünen Woche gab es zum ersten Mal ZWEI Agrar-Demos, die auf ihre Themen aufmerksam machen wollten: Die seit fünf Jahren etablierte www.wir-haben-es-satt.de Großdemonstration, die von Umwelt-, Natur- und Tierschutzverbänden und einigen Agrarverbänden organisiert wird. Diese hatte nach Angaben der Polizei rund 25.000 Teilnehmer. Neu ist die aus der Idee eines Flashmobs hervorgegangene „Wir-machen-euch-satt„-Demo von drei Landwirtsfamilien, die über 900 Landwirte innerhalb weniger Wochen zur Teilnahme motivierte (gezählt nach Ausgabe der gelben Aktionswesten). Mehr

Sonntagnachmittagsgezwitscher

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In dieser Woche startete eine WochenZEITung zum Thema „Antibiotika und resistente Keime“ eine Artikelserie. Über die Art und Weise der pauschalen Verurteilung aller Landwirte kochten im Netz die Diskussionen zwischen Landwirten und Verbrauchern emotional hoch. Mehr

Revolution im Netz

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Es rumort auf dem Land. Die Bauern haben die Möglichkeiten der Neuen Medien erkannt: Was im TV, Rundfunk und in Printmedien an falschen Fakten über Landwirtschaft auf Sendung geht, bekommt Feedback über die Kommentarfunktion oder auf Facebook. War es für einen einzelnen schwierig bis gar unmöglich, Reichweite in den Medien zu bekommen, so kann er heute dank Facebook & Co. im Nu viele Menschen im „Do-it-Yourself“-Verfahren erreichen.

Die AnzahBauernwikil von landwirtschaftlichen Betrieben mit einer eigenen Facebook-Seite steigt täglich. Hinzu kommen Themenseiten wie „Massentierhaltung aufgedeckt„, die von drei Agrarstudenten ins Leben gerufen wurde. Und auf der Facebook-Seite „Bauernwiki – Frag doch mal den Landwirt“ stellen Landwirtsfamilien sich und ihre Betriebe vor und stehen für Anfragen von Verbrauchern und Medienleuten zur Verfügung. Eingerichtet wurde die Seite jedoch nicht von einer Agentur oder einem landwirtschaftlichen Verband, sondern von einer Tierärztin. Sie hat auch den Ferkelaufzuchtbetrieb „Brokser Sauen„, den sie zusammen mit ihrem Mann führt, auf Sendung gebracht. Doch es tut sich noch mehr…

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