Hendricks verkündet neue “Bauernregeln” für eine Landwirtschaft mit Zukunft – ohne an die Bauern zu denken

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Plakatmotiv Nr. 9 der Kampagne des Bundesumweltministeriums

Plakatmotiv Nr. 7 der Kampagne des Bundesumweltministeriums

„Anlässlich der öffentlichen Konsultation der EU zur Zukunft der europäischen Agrarpolitik startet das Bundesumweltministerium heute die Kampagne „Gut zur Umwelt. Gesund für alle.“ Im Stile alter Bauernregeln wirbt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks dabei für eine naturverträgliche Landwirtschaft und eine Reform der europäischen Agrarförderung.“ – so verkündete diese Woche das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,  Bau und Reaktorsicherheit stolz den Start ihrer Kampagne „auf Plakaten in über 70 Städten in Deutschland, mit Ansichtskarten, über Social Media und über eine Website http://www.neue-bauernregeln.de“. Mehr

Agrardemos satt

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Zum Start der Grünen Woche gab es zum ersten Mal ZWEI Agrar-Demos, die auf ihre Themen aufmerksam machen wollten: Die seit fünf Jahren etablierte www.wir-haben-es-satt.de Großdemonstration, die von Umwelt-, Natur- und Tierschutzverbänden und einigen Agrarverbänden organisiert wird. Diese hatte nach Angaben der Polizei rund 25.000 Teilnehmer. Neu ist die aus der Idee eines Flashmobs hervorgegangene „Wir-machen-euch-satt„-Demo von drei Landwirtsfamilien, die über 900 Landwirte innerhalb weniger Wochen zur Teilnahme motivierte (gezählt nach Ausgabe der gelben Aktionswesten). Mehr

Sonntagnachmittagsgezwitscher

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In dieser Woche startete eine WochenZEITung zum Thema „Antibiotika und resistente Keime“ eine Artikelserie. Über die Art und Weise der pauschalen Verurteilung aller Landwirte kochten im Netz die Diskussionen zwischen Landwirten und Verbrauchern emotional hoch. Mehr

Revolution im Netz

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Es rumort auf dem Land. Die Bauern haben die Möglichkeiten der Neuen Medien erkannt: Was im TV, Rundfunk und in Printmedien an falschen Fakten über Landwirtschaft auf Sendung geht, bekommt Feedback über die Kommentarfunktion oder auf Facebook. War es für einen einzelnen schwierig bis gar unmöglich, Reichweite in den Medien zu bekommen, so kann er heute dank Facebook & Co. im Nu viele Menschen im „Do-it-Yourself“-Verfahren erreichen.

Die AnzahBauernwikil von landwirtschaftlichen Betrieben mit einer eigenen Facebook-Seite steigt täglich. Hinzu kommen Themenseiten wie „Massentierhaltung aufgedeckt„, die von drei Agrarstudenten ins Leben gerufen wurde. Und auf der Facebook-Seite „Bauernwiki – Frag doch mal den Landwirt“ stellen Landwirtsfamilien sich und ihre Betriebe vor und stehen für Anfragen von Verbrauchern und Medienleuten zur Verfügung. Eingerichtet wurde die Seite jedoch nicht von einer Agentur oder einem landwirtschaftlichen Verband, sondern von einer Tierärztin. Sie hat auch den Ferkelaufzuchtbetrieb „Brokser Sauen„, den sie zusammen mit ihrem Mann führt, auf Sendung gebracht. Doch es tut sich noch mehr…

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